Kommende Gäste & Specials

Vorhang auf und herzlich willkommen zum 28. queerfilm festival Bremen vom 26. bis 31. Oktober 2021! Wir, das ehrenamtliche qff-Orgateam, freuen uns, Euch zum diesjährigen queerfilm festival im Kommunalkino CITY 46 begrüßen zu dürfen! Immer noch ein wenig durch Corona beschränkt, machen wir queeres Kino natürlich trotzdem auch in diesem Jahr möglich. Es erwartet Euch dieses Mal wieder ein größeres Programm von über 20 queeren Kurz- und Langfilmen: Interessante und spannende dokumentarische Arbeiten, experimentelle und fiktionale Filme, aber auch Animationsfilme gehören zur Filmauswahl. Und eine Premiere: Es gibt mit "Alice Júnior" am Samstagnachmittag sogar einen Kinder- und Jugendfilm – exklusiv nur bei uns mit deutschen Untertiteln!

Am Dienstag aber beginnt das Festival wie immer mit dem altbewährten, heißgeliebten Kurzfilm-Eröffnungsabend. Wir zeigen alle Filme in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Zum geplanten Publikumsgespräch im Anschluss an einzelne Filme wird es eine Gebärdensprachdolmetschung geben. Das geneigte Publikum darf auch diesmal wieder den mit dem Publikumspreis dotierten beliebtesten Film bestimmen. Das komplette Programm findet Ihr hier: www.queerfilm.de

BRD 1969, Regie: Peter Zadek, mit Wolfgang Schneider, Heinz Baumann, Günther Lüders, Margot Trooger, 100 Min.

Di. 2.11. / 20:00 mit Einführung: Christine Rüffert (FB9/Universität), Moderation: Prof. Dr. Julia Brühne (FB 10/Universität), Gäste: Ernst Steinhoff, Jörg Stresse und Prof. em. Dr. Irmbert Schenk

Wir schreiben das Jahr 1968 in Bremen: Schüler Rull hat genug vom reglementierten und hierarchischen Alltag am Gymnasium. Am laufenden Band denkt er sich neue Provokationen aus, um seinem Wunsch nach einer Demokratisierung der Schule Gehör zu verschaffen. Rull kann nichts, aber auch gar nichts, auf sich sitzen lassen, mit jeder Faser bekämpft er das Establishment. Mit immer neuen Ideen und Aktionen provoziert er seine Umwelt. Als sich der Konflikt immer weiter hochschaukelt und Rull ein riesiges Hakenkreuz an die Wand des Gymnasiums schmiert, droht ihm der Rauswurf. Doch seine Mitschüler*innen zeigen sich solidarisch. Für sein filmisches Regiedebüt erhielt Theaterregisseur Peter Zadek 1969 den Bundesfilmpreis. Wolfgang Schneider wurde in der Rolle des Schülers Rull zudem als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet.

Eine Kooperation mit Worlds of Contradiction, einer interdisziplinären Initiative, die Kunst und Forschung zu Populärkultur in die Bremer Innenstadt bringt.

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KinderKino

Drachenreiter

D/B 2020, Regie: Tomer Eshed, Animation, 91 Min., FBW-Prädikat: bes. wertvoll, ab 7 Jahre

Sa. 6.11. + So. 7.11. / 15:30

Fabelwesen gehören in die Welt der Mythen und Märchen. Oder doch nicht? Tatsächlich leben diese mittlerweile vom Aussterben bedrohten Kreaturen mitten unter uns Menschen. Dafür müssen sie sich gut tarnen können. Doch die Menschen dringen immer weiter an jeden noch so entlegenen Ort vor. Schon lange träumt der junge Silberdrache Lund vom letzten und sicheren Zufluchtsort für Drachen, dem sagenumworbenen Saum des Himmel,. Gemeinsam mit seiner Freundin, dem frechen Koboldmädchen Schwefelfell, macht sich Lund auf die Suche. Auf dem Weg treffen die beiden den Waisenjungen Ben, der sich mit Lund anfreundet. Das passt Schwefelfell gar nicht. Doch die Eifersüchteleien müssen warten. Ihnen ist das drachenfressende Blechmonster Nesselbrand dicht auf den Fersen.
 

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B/F 2019, Regie: Julien Rappeneau, mit Francois Damiens, Maleaume Paquin, André Dussollier, 100 Min., empf. ab 10 J.

So. 7.11., Sa. 13.11. + So. 14.11. / 15:00

Théo ist zwar sehr klein für sein Alter, dafür aber der beste Spieler in seiner Fußballmannschaft und ein ech-tes Talent dazu! So wie er dribbelt kein Zweiter, das finden alle. Als ein Talentscout aus England in der Ge-gend ist, wird sogar Théos Vater hellhörig und lässt sich von den möglichen Chancen seines Sohnes begeis-tern. Das passt Théo ganz gut, denn er macht sich schon lange Sorgen um seinen Vater, der seit der Trennung von der Mutter vor allem trinkt und sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Und wirklich, mit der Aussicht, seinen Sohn vielleicht demnächst nach England zu begleiten, beginnt Théos Vater, sein Leben umzu-krempeln. Als der Scout von Arsenal London Théo jedoch eine Absage erteilt, bringt er es nicht übers Herz, seinen Vater zu enttäuschen und tischt ihm eine Lüge auf. Jetzt muss Théo nur noch irgendwie bei dem Ver-ein unter Vertrag gestellt werden, bevor sein Vater Lunte riecht.
Eine zu Herzen gehende Vater-Sohn-Geschichte aus Frankreich, einfühlsam und mit viel Humor erzählt. Prä-miert als bester internationaler Film beim Schlingel 2019.

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