Kommende Gäste & Specials

D 2019, Regie: Benjamin Schindler, 88 Min., OmU

Di. 29.9. / 20:00 mit Regisseur Benjamin Schindler

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Träume, der Freiheit, des Elends: Die Vereinigten Staaten üben schon seit Beginn ihrer durchaus blutigen Geschichte eine mächtige Faszination aus. Oftmals sind in den märchenhaften Bildern der USA Realität und Fiktion kaum zu unterscheiden, sie changieren zwischen Klischee, Sehnsucht und Mythos. Wo sonst kann man mit einer Geisterjägerin, einem Weihnachtsmann und einem UFO-Gläubigen ernsthafte Gespräche führen? Dokumentarfilmer Benjamin Schindler nimmt sich dieser Faszination an und erstellt ein essayistisches Portrait des Mysteriums USA, ohne dabei strukturelle Probleme wie Rassismus und Geschichtsrevisionismus unter den Teppich zu kehren.

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Eintritt frei! Findet auch bei Regen statt. Ort: Bahnhofsvorstadt, ca. 90 Min.

Sa. 3.10 / 20:15 (Nur nach Voranmeldung)

Zum ersten Mal führt der kostenlose Kurzfilmrundgang von “A Wall is a Screen” durch das abendliche Bremen. Die filmische Stadterkundung der Hamburger Künstlergruppe bringt Leben und neues Licht in unbekannte Ecken und versteckte Winkel. Gemeinsam mit Publikum und mobiler Projektionstechnik wandert “A Wall is a Screen” durch die Bremer Bahnhofsvorstadt und zeigt Kurzfilme an bisher wenig bekannten Orten. Die temporäre ortsspezifische Intervention eröffnet neue Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten. Durch die gemeinsame Intervention wird der öffentliche Raum umdefiniert, Architektur wird zur Leinwand und Film und Ort werden in einen neuen Kontext gesetzt. “A Wall is a Screen” begeistert das Publikum jedes Mal aufs Neue, die visuelle Stadterkundung ist einmalig und einzigartig und speziell auf die Umgebung zugeschnitten.

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USA 2019, Regie: Andrew Ahn, 83 Min., DF, ab 8 J.

So. 4.10. / 11:00 Matinee im Rahmen des KIJUKO-Festivals

Der achtjährige Cody fährt mit seiner Mutter Kathy zum Haus seiner kürzlich verstorbenen Tante. Während Kathy über den Sommer das Hab und Gut ihrer älteren Schwester auflösen soll, verbringt der zurückhaltende Junge seine Tage allein in der fremden Nachbarschaft. Zu den anderen Kindern fehlt ihm der Draht. Erst die Begegnung mit dem mürrischen 83-jährigen Del von nebenan lässt langsam eine ungewöhnliche Freundschaft entstehen. Del ist Korea-Veteran und verbringt seinen Lebensabend isoliert – beide scheinen nur nach der Gesellschaft des anderen gesucht zu haben. Während Cody durch die Geschichten des alten Mannes aufblüht und seine eigenen Ängste überwindet, hat Del endlich einen Zuhörer, der ihm zeigt, dass das Leben noch immer Spaß macht.

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Filme vom 24.9. bis 30.9.

D 2019, Regie: Benjamin Schindler, 88 Min., OmU

ab Do. 24.9. / 17:30

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, der Träume, der Freiheit, des Elends: Die Vereinigten Staaten üben schon seit Beginn ihrer durchaus blutigen Geschichte eine mächtige Faszination aus. Oftmals sind in den märchenhaften Bildern der USA Realität und Fiktion kaum zu unterscheiden, sie changieren zwischen Klischee, Sehnsucht und Mythos. Wo sonst kann man mit einer Geisterjägerin, einem Weihnachtsmann und einem UFO-Gläubigen ernsthafte Gespräche führen? Dokumentarfilmer Benjamin Schindler nimmt sich dieser Faszination an und erstellt ein essayistisches Portrait des Mysteriums USA, ohne dabei strukturelle Probleme wie Rassismus und Geschichtsrevisionismus unter den Teppich zu kehren.

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IS 2019, Regie: Ásthildur Kjartansdóttir, 89 Min., isl. OmU

ab Do. 24.9. / 18:00

Gisella nimmt ihren Job sehr ernst: Als Journalistin will sie über wirklich weltbewegende Themen berichten und sich nicht nur ständig nach möglichen Verkaufszahlen richten müssen. Das Schicksal der Einwanderinnen in Reykjavik, die seit Jahren in einer herunter gekommenen Unterkunft am Hafen hausen, scheint wie gemacht für Gisellas Ambitionen. Kurzerhand nimmt sie Marisol wie auch Abeba und deren Tochter Luna bei sich auf, um sie zu unterstützen. Doch was sich für alle Beteiligten zunächst anfühlt wie ein simpler Akt der Fürsorge, wird schnell zu einer Gradwanderung zwischen gegenseitigem Respekt und Bevormundung.

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D 2019, Regie: Faraz Shariat, 92 Min., teilw. farsi OmU

ab Do. 24.9. / 20:00

Parvis wächst in Hildesheim in komfortablem Wohlstand auf. Seine aus dem Iran eingewanderten Eltern haben sich den in 30 Jahren hart erarbeitet. Das langweilige Provinzleben versucht er durch Popkultur, Grindr-Dates und Raves bunter zu machen. Nach einem Ladendiebstahl muss Parvis Sozialstunden als Übersetzer für geflüchtete Menschen leisten und lernt dort die iranischen Geschwister Banafshe und Amon kennen. Zwischen ihnen entwickelt sich eine fragile Dreierbeziehung, da sie alle auf unterschiedliche Weise nicht in diesem Land zu Hause sind.
In seinem queeren und autobiografischen Regiedebut erzählt Faraz Shariat sensibel und witzig vom Aufwachsen und Zusammenleben mehrerer Generationen im Einwanderungsland Deutschland. Ein kraftvolles Plädoyer für Diversität. Ausgezeichnet auf der Berlinale 2020 mit zwei Teddys, u.a. Bester Spielfilm, und als bester Nachwuchsfilm bei den First-Steps-Awards 2019.

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P/D 2017, Regie: Elwira Niewiera & Piotr Rosołowski, 82 Minuten, OmU

ab Do. 24.9. / 20:30
 

Sein Leben begann 1904 in der Ukraine als Sohn eines jüdischen Schmiedes und endete 1965 in Italien als Katholik und Prinz. Moshe Waks alias Michał Waszyński war in den 1930er Jahren einer der renommiertesten Regisseure Polens; zu seinen berühmtesten Werken gehört der in Jiddisch gedrehte „Der Dibuk“ ("Der Dybbuk", PL 1937), ein im Milieu jüdisch-polnischer Kleinstädte spielendes Familien- und Liebesdrama. Während des 2. Weltkriegs flüchtete Waszyński aus Polen und wurde in Italien Produzent großer Hollywoodfilme wie „Der Untergang des römischen Reichs“ (1964). Als Michal Waszynski 1965 starb, wurde er in Rom pompös beigesetzt, sogar die Wochenschau berichtete darüber. Für ihr Porträt dieses menschlichen Chamäleons, das mit großem Geschick seine jüdische Herkunft und seine Homosexualität verschleierte, um Intoleranz und Antisemitismus zu entgehen, wurden Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski 2017 in Venedig mit dem Löwen für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.

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KinderKino

Willkommen zum Bremer Kinder- und Jugendfilmfest KIJUKO im verflixten siebten Jahr! Trotz allem feiern wir mit euch im Kommunalkino CITY 46 eine kleine, aber feine Ausgabe unseres Festivals und haben wieder spannende Filme im Gepäck. Freut euch auf einzigartige Kinoerlebnisse mit vielen Bremer Premieren – in gemütlicher Atmosphäre und natürlich unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln. Hier geht's zu aktuellen Programm: www.kijuko.city46.de