Kommende Gäste & Specials

S/LT/FIN 2022, Regie: Μarta Dauliūtė, Viktorija Šiaulytė, 72 Min., OmengU

Mi. 26.6. / 20:00​​​mit anschließendem Publikumsgespräch mit Regiseurin Μarta Dauliūtė

„Good Life“ folgt einer Gruppe junger Menschen, die bei dem Stockholmer Co-Living-Startup „Tech Farm“ wenige Quadratmeter große „Schlafkapseln“ mieten. Die Betreiberfirma animiert ihre Mieter*innen dazu, ihr gesamtes soziales Leben wie eine Geschäftsbeziehung zu führen: Unternehmertum wird zum innersten Selbst, Gemeinschaft zur Ware. Wer lässt sich darauf ein und was macht das mit den Menschen? „Good Life“ blickt auf die Rolle von Gründer*innen-Ideologien im Zeitalter der Selbstoptimierung. 
Für den Film erhielten Marta Dauliūtė und Viktorija Šiaulytė exklusiven Zugang zu einer Startup-Szene, deren Kultur großen gesellschaftlichen Einfluss ausübt. Sie gewährt jedoch nur selten Einblicke in die Welt hinter einer glänzenden Oberfläche aus Social-Media-Posts und Marketing-Slogans. Die Filmemacherinnen statteten die Bewohner*innen der Tech Farm mit Action-Kameras aus. Den auf diese Weise entstandenen intimen Aufnahmen stellen sie 3D-Animationen, Szenen aus dem Co-Living-Alltag der Protagonist:innen sowie diverse Interviews gegenüber. Dadurch gelingt es dem Film, Reibungspunkte in Gründer*innenträumen auf ebenso ehrliche wie humorvolle Weise offenzulegen.

Eine Veranstaltung des Fachbereichs „Bewegtes Bild“ im Studiengang Integriertes Design der HFK  Bremen in Kooperation mit dem Kommunalkino CITY 46, dem Filmbüro Bremen und dem Mariann Steegmann Institut Kunst & Gender, Universität Bremen

Freier Eintritt für Studierende der HFK Bremen und der Universität Bremen.

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Filme vom 20.6. bis 26.6.

Lacci - I 2020, Regie: Daniele Luchetti, 100 Min., ital. OmU

Ab Do. 20.6. / 17:30

Neapel in den 1980er Jahren. Aldo arbeitet als Radiosprecher und ist spezialisiert auf Literaturempfehlungen. Seit zwölf Jahren ist er verheiratet und Familienvater. Abends bringt er oft seine Kinder Anna und Sandro ins Bett und erzählt ihnen eine Gutenachtgeschichte. An einem dieser Abende geht Aldo anschließend in die Küche zu seiner Frau Vanda, um ihr ein Geständnis zu machen. Er hat sie mit seiner jüngeren Kollegin Lidia betrogen. Vanda verliert nach dieser Nachricht den Boden unter den Füßen und weiß anfangs nicht, was die Konsequenzen für sie und ihre Kinder sein werden. Ihr Familienleben gerät aus dem Gleichgewicht und schließlich trennen sich Aldo und Vanda. Doch beide kommen nicht voneinander los. Dreißig Jahre später sind die Kinder erwachsen und Aldo und Vanda immer noch verheiratet. Eröffnungsfilm der Filmfestspiele Venedig 2020.

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D 2024, Regie: Joana Georgi, 90 Min.

Ab Do. 20.6. / 18:00

Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind fünf junge Berliner Aktivist*innen, die sich in unterschiedlichen Bewegungen engagieren. Ein Jahr lang begleitet Joana Georgi sie in ihrem Alltag. Quang ist aktiv in der Klimabewegung und macht auf seine Sichtweise als Person of Color und Sozialist mit ostdeutschem Familienhintergrund aufmerksam. Patricia geht gegen die prekäre Wohnungssituation in Deutschland auf die Straße und dreht mit Freundinnen eine TikTok-Video-Reihe über das Thema. Simin ist engagiert in der antirassistischen Bewegung und kämpft für die Arbeiter*innenklasse. Zaza ist Auszubildender in der Pflege und engagiert sich in der Krankenhausbewegung für bessere Arbeitsbedingungen. Feline hat sich als alleinerziehende Mutter politisiert und backt Kuchen für Menschen, die sich keinen leisten können. Alle kümmern sich um ihre Community, vernetzen sich über Social Media und zeigen so Wege aus der politischen Lethargie.
Regisseurin Joana Georgi wirft einen authentischen Blick auf ihren Aktivismus und nimmt die tagtäglichen Geschichten im Kampf um gesellschaftliche Veränderung in den Fokus.
 

Young Diamondz
Nemara, RD-Brave und Davina sind allesamt 14 und 15 Jahre alt und musizieren seit frühester Kindheit. Über die Musik machen sie deutlich, wie sie fühlen und was ihnen am Herzen liegt. 
Mitte 2022 fanden die jungen Musikerinnen durch einen schulinternen Hip-Hop-Workshop des Lehrers Deniz Tüzan zusammen. Mittlerweile stehen sie auf den verschiedensten Bühnen, sind bundesweit im TV zu sehen und häufiger in regionalen und auch überregionalen Nachrichten vertreten. Zudem haben sie einige Singles und Musikvideos veröffentlicht und konkrete Arbeiten an ihrem ersten Album aufgenommen. Das Musikvideo zum Song „Stay Together“ wurde 2023 sogar mit dem Bremer Jugendpreis ausgezeichnet. 
Ein klares Genre ist dabei nie definiert. Die Young Diamondz machen viel eher das, worauf sie Lust haben. Wirklich wichtig ist, dass jeder Song eine Message vermittelt. Die Gruppe macht sich insbesondere stark dafür, ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung aller Art zu setzen.

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BRA/ARG/TWN/D 2024, Regie: Nele Wohlatz, 97 Min., mand./port./span. OmU

Ab Do. 20.6. / 20:00

Kai, die aus Taiwan stammt, kommt mit frisch gebrochenem Herzen als Urlauberin nach Recife, einer Küstenmetropole in Brasilien. Eine kaputte Klimaanlage führt dazu, dass sie ins Regenschirmgeschäft von Fu Ang kommt. Die beiden beginnen, sich anzufreunden, doch als die Regenzeit ausbleibt, verschwinden Fu Ang und sein Geschäft. Auf der Suche nach ihm stößt Kai in einem Luxus-Wohnkomplex auf Xiao Xin und eine Gruppe chinesischer Arbeiter*innen. Xiao Xin erzählt ihr von den Problemen mit den reichen Nachbarn und in ihren Erzählungen findet sich Kai auf merkwürdige Weise wieder. 
„Sleep with your eyes open“ hat keine klassische Dramaturgie, sondern seine Figuren folgen notgedrungen den angebotenen Jobs von einer unbekannten Stadt in die nächste. Dennoch wachsen im Laufe des Sommers zarte Bande zwischen ihnen. Die Protagonist*innen, dargestellt von einem Ensemble aus Erstlingen und professionellen Schauspieler*innen, tauchen ebenso unerwartet im Film auf, wie sie auch wieder verschwinden.
 

Über Nele Wohlatz: Nele Wohlatz, geboren in Hannover, studierte Szenografie und Philosophie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, und an der Universität Torcuato Di Tella in Buenos Aires Film. In Buenos Aires hat sie zusätzlich auch für zwölf Jahre gelebt. In ihren Filmen beschäftigt sie sich mit dem Verhältnis von Sprache und Filmsprache sowie der Grenze zwischen Dokumentarfilm und Fiktion. Ihr Spielfilmdebüt „El futuro perfecto“ wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem goldenen Leoparden für das beste Debüt in Locarno. (Quelle: Presseheft)

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D 2024, Regie: Daniel Alvarenga, mit Christian Tramitz, Christine Neubauer, 129 Min.

Ab Do. 20.6. / 20:30

Bayern 1932: Die grausamen Morde an vier Jugendlichen halten ein ganzes Dorf in Atem. Um die Dorfbewohner*innen zu beruhigen, schiebt der Gemeinderat die Gräueltaten auf einen Wolf. Doch die Gerüchte reißen nicht ab und schnell spinnt sich die Geschichte eines Mörders oder gar Werwolfs zusammen. Eine Treibjagd auf den Wolf soll die Dorfgemeinschaft zur Räson bringen. Als sie dabei auf eine weitere bestialisch zugerichtete Leiche stoßen und den seltsamen Einsiedler Joseph blutverschmiert auffinden, scheint der Fall klar. Weil in München gerade die Nazis an die Macht kommen, soll die Angelegenheit im Dorf verhandelt werden. Pfarrer Lechner schlägt einen Prozess nach Art des mittelalterlichen Hexenhammers vor. Joseph wird als Werwolf angeklagt. Er weigert sich, die Taten zu gestehen und die Stimmung im Dorf schlägt in rohe Gewalt um. Die Frauen des Dorfes setzen sich verzweifelt gegen den wachsenden Wahn zur Wehr, der die eigentlich vernünftigen Bewohner erfasst hat.
Regisseur Daniel Alvarenga realisierte seinen zweiten Spielfilm als unabhängige Low Budget Produktion. Die Musik stammt unter anderem von Konstantin Wecker.

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Kinder- & Jugendkino

D 2023, Regie: Winfried Oelsner, mit Lucas Herzog, Uschi Glas, Thomas Thieme, 94 Min, FSK: 6, empfohlen ab 8 Jahren

Sa. 22.6. + So. 23.6. / 15:00 // Sa. 29.6. + So. 30.6. / 15:30

Seitdem seine Mutter in der Seniorenresidenz Burg Geroldseck arbeitet, hat Max endlich richtig gute Freund*innen. Auf die Rentner*innen von Tisch Nummer 7, bestehend aus der Schauspielerin Vera, dem ehemaligen Fußballtrainer Horst und dem früheren Professor Kilian, kann er sich immer verlassen. Das ist auch gut so, denn in der neuen Klasse konnte Max noch keine Freund*innen finden. Dort wird er gemobbt und zu allem Überfluss auch noch von Sportlehrer Ströhle aus dem Fußballteam ausgeschlossen. Horst möchte helfen und fordert das Fußballteam zum Duell heraus: Max und die Abenteuer lustigen Senior*innen treten gegen die Schulmannschaft an. Als wäre das nicht schon genug, taucht auf der Burg eine mysteriöse Geister-Oma auf.

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USA 2024, Regie: John Krasinski, mit Cailey Fleming, Ryan Reynolds, 90 Min., FSK: 0, empfohlen ab 8 Jahren

Sa. 29.6. + So. 30.6. / 15:00 // Sa. 6.7. + So. 7.7. / 15:30 

Was wäre, wenn es all unsere in der Kindheit ausgedachten Freunde wirklich geben würde und sie wieder zum Leben erwachen, auch wenn wir selber erwachsen sind? Nach einer schwierigen Erfahrung entdeckt Bea ihre Vorstellungskraft wieder und kann plötzlich die imaginierten Freund*innen aus der Kindheit anderer Menschen zu sehen. Mit Hilfe ihres erwachsenen Nachbarn taucht sie in diese Welt der imaginierten Freund*innen, kurz IF, ein. Diese sind in Gefahr, denn viele IFs wurden von ihren realen Freund*innen zurückgelassen, weil sie erwachsen geworden sind. Einige der IFs wenden sich deshalb jetzt der dunklen Seite zu.

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